Hinweis: Dieser Ratgeber wurde ursprünglich auf Englisch verfasst. Es handelt sich hierbei um eine maschinelle Übersetzung. Wir geben unser Bestes, um genaue und korrekte Übersetzungen zu gewährleisten. Trotzdem kann es zu Abweichungen kommen.
Das Wichtigste
- Die Rechtsschutzversicherung deckt die Kosten, die bei Rechtsstreitigkeiten anfallen.
- In Deutschland gibt’s vier Hauptarten von Rechtsschutzversicherungen: Privat-, Arbeits-, Wohnungs- und Verkehrsrechtsschutzversicherungen.
- Eine Rechtsschutzversicherung kann zwischen 70 € und über 400 € pro Jahr kosten, je nachdem, wie deine Situation aussieht und welche Rechtsdienstleistungen du wählst.
- Viele Bereiche des Rechts kannst du nicht über eine Rechtsschutzversicherung absichern.
- Rechtsversicherungen decken keine Rechtsstreitigkeiten ab, die schon vor Vertragsabschluss oder während der Wartezeit bestanden haben.
- Du musst eine Privathaftpflichtversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, bevor du eine Rechtsschutzversicherung abschließen kannst.
So machst du das
- Schau mal, ob es andere Wege gibt, den Streit zu klären. Wenn das nicht klappt, überleg dir, ob eine Rechtsschutzversicherung dir den Schutz bietet, den du brauchst.
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- No legal insurance company in Germany offers services in English. There are insurance agents like Feather* and Getsafe* that can make the signup in English. However, the legal insurance policy they sell (Roland Insurance) offers services in German only.
- Schau mal in den Versicherungsbedingungen nach, ob die Tarife die von dir gewünschten Rechtsdienstleistungen abdecken.
Inhalt
Was ist eine Rechtsschutzversicherung?
Die Rechtsschutzversicherung deckt die Kosten ab, die bei einem Rechtsstreit anfallen.
Wie viele Deutsche haben eine Rechtsschutzversicherung?
Im Jahr 2024 gab’s in Deutschland 27,3 Millionen aktive Rechtsschutzversicherungen. Außerdem würden vier von zehn Deutschen vor Gericht gehen, wenn der durchschnittliche Schaden bei etwa 600 € liegt. [1, 2]
Im Jahr 2022 hat die Rechtsschutzversicherungsbranche 4,7 Milliarden Euro an Prämien eingenommen und 3,2 Milliarden Euro an Leistungen an ihre Kunden ausgezahlt. [2]
Lohnt sich eine Rechtsschutzversicherung?

Ob du eine Rechtsschutzversicherung brauchst, hängt von zwei Sachen ab:
- Deine persönliche Situation.
- Wahrscheinlichkeit von Rechtsstreitigkeiten.
Du solltest aber zuerst Versicherungen abschließen, die wichtiger sind als eine Rechtsschutzversicherung, wie zum Beispiel eine Privathaftpflichtversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Wenn du keine Haftpflichtversicherung hast und jemanden schwer verletzt, kann das viel teurer werden als ein Rechtsstreit.
Schauen wir uns die einzelnen Faktoren genauer an.
Schließ eine Rechtsschutzversicherung ab, die zu deiner persönlichen Situation passt.
Zum Beispiel lohnt sich eine Verkehrs- und Arbeitsrechtsversicherung für jemanden, der jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit fährt und Probleme am Arbeitsplatz hat.
Andererseits braucht ein Rentner ohne Auto keinen Schutz in diesen Bereichen. Schau dir also deine persönliche Situation an und überleg dir, ob du eine Rechtsschutzversicherung brauchst.
Wahrscheinlichkeit von Rechtsstreitigkeiten
Wie hoch ist das Risiko, dass du in absehbarer Zukunft in einen Rechtsstreit verwickelt wirst?
- Fährst du oft zu schnell oder hältst du dich immer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen?
- Ist dein Arbeitsplatz sicher und dein Chef nett?
- Hast du ein gutes Verhältnis zu deinen Nachbarn?
- Denkst du, dass du Meinungsverschiedenheiten klären kannst, ohne rechtliche Schritte einzuleiten?
Je unwahrscheinlicher es ist, dass du einen Anwalt brauchst oder sogar vor Gericht gehen musst, desto weniger brauchst du eine Rechtsschutzversicherung.
Fazit
- Zuerst solltest du wichtige Haftpflichtversicherungen abschließen.
- Dann überleg mal, wie oft du mit rechtlichen Streitigkeiten rechnen musst.
- Und zum Schluss: Wie viel wird dich der Rechtsstreit kosten?
In den folgenden Situationen solltest du überlegen, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen.
- Du bist Vermieter.
- Du rechnest damit, dass dein Unternehmen dir kündigt.
Wie solltest du dich verhalten, wenn dein Chef deinen Vertrag kündigt? ->
- Du fährst jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit.
- Du vertraust deinem Vermieter nicht.
Lerne deine Rechte als Mieter in Deutschland kennen ->
Die beste Rechtsschutzversicherung in Deutschland
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KS/Auxilia Rechtsschutzversicherung

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Führende Ratingagenturen in Deutschland bewerteten Arag—Aktiv-Premium, WGV—Optimal PBV und KS / Auxilia—Jurprivat als die besten Rechtsschutzversicherungen in Deutschland (Stand: Januar 2025).
Tipp: Wenn du besondere Bedürfnisse hast, frag einfach einen Versicherungsmakler, um die richtige Rechtsschutzversicherung zu finden.
Rechtsschutzversicherungen in Deutschland

- Hol dir kostenlose Rechtsberatung, um die Kosten und die Chancen zu checken, den Rechtsstreit zu gewinnen. Mit dem Rat des Anwalts und den Rechtskosten kannst du entscheiden, ob es sich lohnt, eine Klage einzureichen.
Wie werden die Anwaltskosten in Deutschland berechnet? ->
- Nimm dir einen Anwalt, um die Sache außergerichtlich zu klären. Dazu gehört, dass er Briefe verschickt und mit der anderen Seite redet. Einen Anwalt zu nehmen, um die Sache außergerichtlich zu regeln, ist günstiger, als vor Gericht zu gehen. Außerdem können viele Sachen ohne Gerichtsverfahren geklärt werden. Hier findest du Anwälte, die Englisch sprechen.
- Mietervereinigungen können dir alle Fragen zum Mietrecht in Deutschland beantworten.
- Der Mitgliedsbeitrag ist zwischen 70 und 120 € pro Jahr (je nach Stadt). Das ist viel günstiger als eine Mietrechtsschutzversicherung abzuschließen.
- Als Mitglied kriegst du kostenlose Beratung bei Problemen mit der Mietwohnung.
- Die Mietervereinigung stellt auch einen Anwalt zur Verfügung, der den Mitgliedern hilft, Streitigkeiten außergerichtlich zu klären.
- Du bekommst sofort nach deinem Beitritt zum Verein rechtliche Unterstützung.
- Genauso bieten Vermietervereine kostenlose Rechtsberatung für Immobilienbesitzer an.
- Als Gewerkschaftsmitglied kannst du deren Rechtsberatung in Anspruch nehmen, wenn du einen Streit mit deinem Arbeitgeber oder Probleme mit der Sozialversicherung hast.
- Deine Privathaftpflichtversicherung hilft dir vor Gericht, wenn jemand Schadensersatz von dir verlangt. Selbst wenn es zu einem Prozess kommt, musst du nichts bezahlen.
- Deine Kfz-Versicherung deckt Streitigkeiten ab, die gegen dich als Fahrer gerichtet sind. Erste Rechtsberatung zum Verkehrsrecht gibt’s oft für Mitglieder von Automobilclubs wie dem ADAC. Du brauchst eine Verkehrsrechtsschutzversicherung, wenn du gegen einen anderen Fahrer klagen willst.
Was deine Kfz-Versicherung abdecken muss ->
- Der Versicherungsombudsmann kann dir helfen, wenn du Probleme mit deiner Versicherung hast. Er versucht, die Sache ohne Gerichtsverfahren zu klären, sodass du dir die Kosten für einen Prozess sparen kannst. Außerdem ist der Service des Versicherungsombudsmanns kostenlos.
- Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du Prozesskostenhilfe beantragen.
- Die Beratungshilfe hilft dir bei außergerichtlichen Streitigkeiten und Rechtsberatung, wenn du wenig Geld hast. Du kannst einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht deines Wohnorts bekommen.
Arten von Rechtsschutzversicherungen in Deutschland

In Deutschland gibt’s vier gängige Arten von Rechtsschutzversicherungen.
- Privatrechtsschutz
- Berufsrechtsschutz
- Verkehrs-Rechtsschutz
- Wohn-Rechtsschutz
Der Vorteil, wenn man Rechtsschutzversicherungen in verschiedene Kategorien aufteilt, ist, dass du nur für die Leistungen bezahlst, die du wirklich brauchst. Überleg dir also, welche Bereiche für dich wichtig sind, und schließ die entsprechenden Rechtsschutzversicherungen ab.
Die Tabelle unten zeigt die fünf Kategorien, die am häufigsten im Rechtsschutz beansprucht werden.
| Schadenskategorie | Beschreibung |
|---|---|
| Verträge | Kaufverträge, Mietverträge, Reiseverträge |
| Verkehr | Bußgelder, Führerscheinentzug, Fahrerflucht, schwere Körperverletzung |
| Schäden | Schadensersatz und Entschädigung für Schmerzen und Leiden, Unfälle, Hundebisse, Fehler bei der medizinischen Behandlung |
| Arbeit | Warnung, Entlassung, falsche Aussage |
| Wohnbereich | Nachbarschaftsstreitigkeiten, Mieterhöhungen, Stromrechnungen |
Was kannst du machen, wenn dein Chef sich weigert, deinen Lohn zu zahlen? ->
#1 Private Rechtsschutzversicherung Deutschland (Privatrechtschutzversicherung)

Die private Rechtsschutzversicherung deckt die folgenden Bereiche deines Alltags ab.
- Verträge – Schützt dich bei Rechtsstreitigkeiten wegen Reise-, Kauf-, Dienstleistungs- und Versicherungsverträgen. Zum Beispiel, wenn ein Handwerker einen Fehler macht und du willst, dass er dafür aufkommt, oder wenn du wegen Problemen auf einer Reise eine Rückerstattung verlangst.
- Entschädigung – Hilft dir dabei, Schadensersatz zu fordern, zum Beispiel nach einem Auto-, Fahrrad- oder Fußgängerunfall.
Was du machen solltest, wenn du außerhalb Deutschlands in einen Autounfall verwickelt wirst ->
- Steuern – Rechtsstreit mit dem Finanzamt. Zum Beispiel Streitigkeiten über die Anerkennung von Sonderausgaben, Werbungskosten oder außergewöhnlichen Belastungen.
- Sozialleistungen – Die Rechtsschutzversicherung deckt auch die Kosten für Rechtsstreitigkeiten mit deutschen Sozialbehörden ab. Zum Beispiel Probleme mit deiner Krankenkasse, die Anerkennung einer Berufskrankheit usw.
- Verkehr und Autofahren – Probleme mit den Verkehrs- und Fahrbehörden. Zum Beispiel wurde dein Führerschein eingezogen und jetzt wollen die Behörden dir keinen neuen geben.
- Erbschaft und Familie – Tipps zu Adoption, Unterhalt, Sorgerecht oder Erbschaft. Normalerweise decken Rechtsschutzversicherungen diesen Bereich nicht ab. Wenn dir das wichtig ist, solltest du sicherstellen, dass deine Versicherung das abdeckt.
- Strafrecht – Die Versicherung deckt Verkehrs-, Verwaltungs- und Fahrlässigkeitsdelikte ab. Wenn die Behörden dich aber beschuldigen, die Straftat absichtlich begangen zu haben, übernimmt deine Rechtsschutzversicherung die Anwaltskosten vielleicht nicht. Wenn du aber freigesprochen wirst, zahlt die Versicherung die Anwaltskosten zurück.
Zusatzmodule zur Deckung der Rechtskosten
- Erweiterter strafrechtlicher Schutz – Dieser Schutz gilt für Strafverfahren, in denen die Behörden dich beschuldigen, vorsätzlich eine Straftat begangen zu haben. Wenn du für schuldig befunden wirst, musst du die Rechtskosten aber zurückzahlen.
- Erweiterter Rechtsschutz für das Internet – Wie der Name schon sagt, bist du damit abgesichert, falls du Opfer von Cyberkriminalität wirst. Viele Rechtsschutzversicherungen bieten das als Zusatz an.
#2 Berufsrechtsschutz in Deutschland

Wie wir schon gesehen haben, deckt die private Rechtsschutzversicherung keine rechtlichen Probleme ab, die mit deinem Job zu tun haben. Dafür brauchst du eine berufliche Rechtsschutzversicherung.
Leider gibt’s keine Versicherung, die eine reine Berufshaftpflichtversicherung anbietet. Du musst sie also mit einer anderen Rechtsschutzversicherung kombinieren.
Normalerweise schließt man eine Berufshaftpflichtversicherung als Zusatz zur privaten Rechtsschutzversicherung ab. Für Selbstständige gibt’s spezielle Berufshaftpflichtversicherungen.
Hier sind ein paar typische Situationen, in denen eine professionelle Rechtsschutzversicherung dir helfen kann.
- Dein Chef zahlt den Lohn nicht.
- Du kriegst keinen Urlaub.
- Du kriegst eine schlechte Arbeitszeugnis
- Streitigkeiten über eine Verwarnung, Kündigung oder Abfindung
#3 Rechtsschutzversicherung für Wohnungen in Deutschland (Wohnrechtsschutzversicherung)

Sowohl Mieter als auch Vermieter können eine Rechtsschutzversicherung abschließen. Natürlich ist der Versicherungsschutz für beide unterschiedlich.
Die Rechtsschutzversicherung für Mieter deckt die folgenden Rechtsstreitigkeiten ab.
- Streit um eine Mieterhöhung
- Abrechnung von Nebenkosten
- Kündigung von Mietverträgen wegen privater Nutzung und Räumung
- Streit zwischen Nachbarn.
Die Rechtsschutzversicherung für Vermieter deckt die folgenden Konflikte ab.

- Mietsteigerung
- Mietminderungen oder Zahlungsausfälle
- Nebenkosten
- Auszug und Kaution
- Kündigung des Mietvertrags wegen deiner (des Vermieters) persönlichen Bedürfnisse
- Streitigkeiten mit den Behörden, z. B. wegen Müllgebühren
- Die Bonitätsprüfung eines potenziellen Mieters kann auch versichert werden.
Genau wie bei der Arbeitsrechtsversicherung kannst du die Privatrechtsversicherung nicht einzeln abschließen.
Meistens ist die private Rechtsschutzversicherung die Basis, auf die man andere Arten von Rechtsschutzversicherungen aufbauen kann. Aber es gibt auch Versicherer, die andere Versicherungskombinationen anbieten.
Der ADAC bietet zum Beispiel eine Verkehrsrechtsschutzversicherung als Basis an, zu der du noch andere Rechtsschutzversicherungen dazunehmen kannst.
#4 Verkehrsrechtsschutz in Deutschland
Du kannst das Modul für Rechtsschutz im Straßenverkehr einzeln oder zusammen mit einer privaten Rechtsschutzversicherung kaufen.
Die Verkehrsrechtsschutzversicherung deckt Folgendes ab:
- Du und alle Passagiere.
- Die Versicherung gilt auch, wenn du mit dem Auto von jemand anderem unterwegs bist, zum Beispiel mit einem Mietwagen oder einem E-Scooter.
- Rechtsstreit nach dem Autokauf
- Rechtliche Probleme nach einem Unfall, wenn du Fußgänger oder Radfahrer warst.
- Einige Versicherer bieten sogar Versicherungsschutz für alle „Verkehrsmittel“ an.
Die Versicherung übernimmt die folgenden Anwaltskosten, wenn es zu einem Gerichtsverfahren kommt.
- Anwaltskosten (deine und die der Gegenseite)
- Gerichtsgebühren
- Kosten für einen Experten.
Die Rechtsschutzversicherung für den Straßenverkehr deckt nicht ab
- Schutz vor Schadensersatzansprüchen. Deine Kfz-Versicherung deckt das meistens ab.
- Vorsätzliche Straftaten, wie illegale Autorennen, Bedrängen durch zu dichtes Auffahren oder Trunkenheit am Steuer.
Was sollte eine gute Rechtsschutzversicherung abdecken?

Ein guter Rechtsschutzversicherungstarif sollte die folgenden Kriterien erfüllen.
- Versicherungssumme: Die Versicherungssumme sollte mindestens 5 Millionen Euro oder unbegrenzt sein.
- Gültigkeit: Stell sicher, dass der Rechtsschutz auch in anderen EU-Ländern und weltweit für mindestens sechs Monate gilt. Die Versicherungssumme außerhalb Deutschlands ist normalerweise niedriger. Aber das Risiko, in einen (teuren) Rechtsstreit zu geraten, ist auch geringer. Daher reicht eine Versicherungssumme von 200.000 € aus. Wenn du länger im Ausland unterwegs bist, reicht dieser weltweite Schutz nicht aus.
- Kaution: Deine Police sollte mindestens 100.000 € abdecken.
- Mediation: Gute Versicherungen decken auch außergerichtliche Mediation ab. Allerdings gibt’s eine Obergrenze für die Kostenübernahme. Schau also nach, wie viel die Versicherung pro Fall oder Jahr für Mediation zahlt. Das sollten mindestens 3.000 € pro Fall oder 6.000 € pro Jahr sein.
- Telefonische Beratung: Es ist echt wichtig, dass du die Möglichkeit hast, rechtliche Fragen am Telefon zu stellen. Am besten Fragen zu allen Rechtsgebieten. Aber zumindest zu den Bereichen, für die du versichert bist. Außerdem ist es wichtig, dass die telefonische Beratung nicht als Anspruch im Zusammenhang mit einer Vertragsauflösung angesehen wird.
Wann kann die Rechtsschutzversicherung deinen Vertrag in Deutschland kündigen? ->
- Gruppe von Leuten: Bei Familientarifen solltest du checken, wer in der Versicherungspolice mitversichert ist.
- Selbstbehalt: Nimm einen Selbstbehalt von etwa 150 € für die Verkehrsrechtsschutzversicherung und 250 € bis 300 € für andere Versicherungen. Mit einem Selbstbehalt kannst du deinen jährlichen Versicherungsbeitrag senken. Für telefonische Rechtsberatung sollte kein Selbstbehalt anfallen.
Hinweis: Die Versicherung kann den Vertrag kündigen, wenn du innerhalb von zwölf Monaten zwei Schadensfälle meldest. Deshalb solltest du es vermeiden, kleine Sachen zu melden.
| Kriterien | Single | Familie | Autofahrer |
|---|---|---|---|
| Gesamtversicherungssumme | 5 Millionen Euro | 5 Millionen Euro | 500.000 Euro |
| Versicherungssumme weltweit (außerhalb Deutschlands) | 200.000 Euro | 200.000 Euro | 100.000 Euro |
| Versicherungsdauer außerhalb Deutschlands | mindestens 6 Monate | mindestens 6 Monate | mindestens 6 Monate |
| Kaution | 100.000 Euro | 100.000 Euro | 100.000 Euro |
| Selbstbeteiligung | 250 – 300 € | 250 – 300 € | 150 € |
| Erweiterter Strafrechtsschutz | Optional | Optional | – |
| Versicherte Kinder | N.A. | Ja | Ja (nicht zutreffend für Singles) |
| Versicherter Partner | N.A. | Ja | Ja (nicht zutreffend für Singles) |
| Mediationskosten | 3000 € pro Fall oder 6000 € pro Jahr | 3000 € pro Fall oder 6000 € pro Jahr | 3000 € pro Fall oder 6000 € pro Jahr |
| Telefonische Beratung | Kostenlose Beratung ohne Vertragsende | Kostenlose Beratung ohne Vertragsende | Kostenlose Beratung ohne Vertragsende |
Andere Sachen, die du bei einer Rechtsschutzversicherung beachten solltest
Die folgenden Kriterien sind nicht für jeden wichtig, aber es lohnt sich, sie zu erwähnen. Überleg dir, ob sie für dich wichtig sind.
Folgeereignistheorie
Rechtsschutzversicherungen in Deutschland übernehmen nicht die Kosten für Streitigkeiten, die schon vor dem Abschluss der Versicherung angefangen haben. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie die Versicherung den Beginn der Streitigkeit einschätzt.
Rechtsversicherer legen den Beginn des Streits auf zwei Arten fest.
- Wann ist der Schaden eigentlich passiert?
- Wann ist das passiert, das den Schaden verursacht hat?
Du kaufst zum Beispiel ein Fahrrad und schließt danach eine Rechtsschutzversicherung ab. Ein Jahr später hast du einen Unfall. Der Rahmen des Fahrrads ist bei dem Unfall wegen eines Materialfehlers kaputt gegangen. Du willst die Person, die den Unfall verursacht hat, verklagen, um Schadenersatz zu bekommen.
In diesem Fall kann es sein, dass die Versicherung die Kosten übernimmt oder auch nicht, je nachdem, wie dein Rechtsschutzversicherer den Beginn des Streits sieht.
- Angenommen, dein Versicherer sieht den Beginn des Rechtsstreits nicht im Unfall, sondern im Kauf des defekten Fahrrads. Weil du die Rechtsschutzversicherung erst nach dem Kauf des Fahrrads abgeschlossen hast, übernimmt der Versicherer die Rechtskosten nicht.
- Angenommen, dein Versicherer sieht den Beginn des Rechtsstreits im Unfall. In diesem Fall übernimmt er die Kosten.
Um Fall 1 zu vermeiden, solltest du eine Rechtsschutzversicherung mit einer Klausel für Folgeereignisse abschließen. Nach dieser Klausel beginnt der Streit, wenn der Schaden passiert ist.
Tipp: Eine Versicherung mit einer Klausel für aufeinanderfolgende Ereignisse kann echt teuer sein. Wenn du also keine super teuren Sachen hast, lohnt sich der Aufpreis für den zusätzlichen Schutz vielleicht nicht.
Allerdings gibt’s jetzt immer mehr Tarife, die Schutz nach der „Theorie der aufeinanderfolgenden Ereignisse“ bieten. Wenn’s also nicht viel kostet, solltest du das in deinen Versicherungsschutz aufnehmen.
Erweiterter Strafrechtsschutz
Nach dieser Klausel bist du durch die Rechtsschutzversicherung auch dann abgesichert, wenn dir vorsätzliches kriminelles Handeln vorgeworfen wird. Wenn du aber für schuldig befunden wirst, musst du dem Versicherer die Rechtskosten zurückzahlen.
Der erweiterte strafrechtliche Schutz macht die Versicherung teuer und schränkt die Tarifoptionen ein. Du solltest ihn vermeiden, wenn die Versicherung für dich zu teuer wird.
Außerdem, wenn sich herausstellt, dass du zu Unrecht beschuldigt wurdest, übernimmt die Versicherung trotzdem die Kosten für den Rechtsstreit.
Wer ist in der Rechtsschutzversicherung mitversichert?

Du kannst eine private Rechtsschutzversicherung abschließen für
- nur du,
- du und dein Partner,
- Oder du kannst dich für den Rechtsschutz für Familien entscheiden. Diese Versicherung gilt für Erwachsene und unverheiratete Kinder. Die Versicherung gilt auch für die Kinder, wenn sie nicht mehr zu Hause wohnen. Aber nur bis sie einen Job haben.
Viele Tarife gelten auch für andere Familienmitglieder, die im selben Haushalt leben. Wenn zum Beispiel deine Eltern oder Schwiegereltern bei dir wohnen, solltest du einen Tarif wählen, der auch sie mit einschließt.
Welche Anwaltskosten übernimmt die Rechtsschutzversicherung in Deutschland?

Die Rechtsschutzversicherung deckt je nach Vertrag die folgenden Anwaltskosten ab.
- Gerichtskosten,
- Zeugenausgaben
- Honorare für Experten,
- die Kosten des Prozessgegners, wenn du vor Gericht verlierst,
- im Ausland anfallende Rechtskosten (z. B. Übersetzungs- und Reisekosten),
- ein zinsloses Darlehen für die Kaution, falls nötig,
- Anwaltskosten, falls die Sache vor Gericht landet,
- Anwaltskosten für außergerichtliche Arbeit,
- Mediationskosten – entweder komplett oder bis zu einem Höchstbetrag, je nachdem, welchen Tarif du hast. Die Kosten liegen normalerweise zwischen 3.000 und 6.000 Euro pro Schadensfall oder Jahr.
- Rechtsberatung am Telefon bekommen. Viele Versicherer haben eine 24/7-Hotline, wo du Rechtsberatung am Telefon bekommen kannst. Du kannst sogar Fragen zu Sachen stellen, die deine Versicherungspolice nicht abdeckt.
Hinweis: Du musst deine Versicherung informieren, bevor du einen Rechtsstreit anfängst. Nur mit der Bestätigung, dass die Kosten übernommen werden, kannst du sicher sein, dass deine Rechtsschutzversicherung zahlt.
Was deckt die Rechtsschutzversicherung nicht ab?

Eine Rechtsschutzversicherung zu haben heißt nicht, dass du unbegrenzten Versicherungsschutz hast. Es gibt einige Einschränkungen und Situationen, die von der Rechtsschutzversicherung nicht abgedeckt sind.
- Der Versicherer übernimmt nicht die Anwaltskosten für Streitigkeiten, die schon vor Vertragsabschluss da waren.
- Manchmal musst du drei Monate oder länger warten, bevor du Versicherungsleistungen beantragen kannst. Aber es gibt Ausnahmen. Zum Beispiel gibt’s keine Wartezeit bei einem Verkehrsunfall.
Die Rechtsschutzversicherung in Deutschland deckt die Anwaltskosten in den folgenden Fällen nicht ab.
- Die Rechtsschutzversicherung übernimmt nicht deine Bußgelder.
- Jemand verklagt dich wegen der Schäden, die du verursacht hast. In diesem Fall solltest du eine Haftpflichtversicherung haben.
- Streitigkeiten im Bereich Bau und Baufinanzierung von Häusern, Wohnungen usw. (z. B. „Planung“, „Bau oder Renovierung einer Immobilie“ und „Kauf oder Verkauf eines Baugrundstücks“).
- Vorsätzliche Straftaten.
- Urheberrecht, Markenrecht und Patentrecht.
- Spekulative Kapitalinvestitionen, wie Glücksspiel- und Wettverträge.
- Rechtliche Probleme im Zusammenhang mit deiner selbstständigen oder gewerblichen Tätigkeit. Für Gewerbetreibende und Selbstständige gibt’s spezielle Rechtsschutzversicherungen.
- Streitigkeiten zwischen Leuten, die zusammen in einem Familienvertrag versichert sind, wie zum Beispiel Ehepartner.
- Außergerichtliche Streitigkeiten mit dem Finanzamt oder einem Sozialamt.
Die Fälle, die nicht versichert sind, sind je nach Versicherungsanbieter unterschiedlich.
Prozesskosten in Deutschland
Die Gerichtskosten in Deutschland hängen von der Höhe des Streitwerts ab. Der Streitwert ist der höchste Betrag, den die gewinnende Partei bekommen kann.
| Rechtsfälle | Streitwert (in Euro) | Gerichtskosten (in Euro) |
|---|---|---|
| Mietminderung wegen Schimmel | 4693 | 2259 |
| Der Vermieter schmeißt dich aus der Mietwohnung raus, weil er sie selbst nutzen will. | 8940 | 3671 |
| Unfaire Kündigung und schlechte Arbeitszeugnisse | 12300 | 4380 |
| Reisemängel im Urlaub | 2700 | 1554 |
| Rücktritt vom Kaufvertrag für ein neues Auto mit Mängeln | 37000 | 7405 |
Schau dir unseren Leitfaden zur Berechnung von Rechtskosten in Deutschland an, um mehr zu erfahren.
Wie viel kostet eine Rechtsschutzversicherung in Deutschland?

Wie du dir sicher denken kannst, hängen die Kosten für eine Rechtsschutzversicherung von deiner persönlichen Situation, deinem Versicherungsplan und den von dir gewählten Rechtsdienstleistungen ab.
Hier sind die ungefähren Kosten für verschiedene Arten von Rechtsschutzversicherungen in Deutschland.
| Art der Rechtsschutzversicherung | Durchschnittliche Kosten pro Jahr in Euro (Einzelperson mit 300 € Selbstbeteiligung) | Durchschnittliche Kosten pro Jahr in Euro (Familie mit 300 € Selbstbeteiligung) |
|---|---|---|
| Private Rechtsschutzversicherung | ab 84 € | ab 112 € |
| Private + Arbeitsrechtliche Versicherung | ab 158 € | ab 186 € |
| Private + Transport-Rechtsschutzversicherung | ab 132 € | ab 155 € |
| Privat + Mietwohnungs-Rechtsschutzversicherung | ab 118 € | ab 158 € |
| Immobilienrechtsschutz für Vermieter | ab 234 € | ab 264 € |
| Rechtsschutzversicherung, die alle Bereiche deines Lebens abdeckt (Privatleben, Arbeit, Transport, Mietwohnung und Vermieter) | ab 396 € | ab 444 € |

Hinweis: Die Versicherung schätzt das Risiko von Schäden je nach deinem Wohnort unterschiedlich ein. Deshalb können die Kosten für die Rechtsschutzversicherung je nach deinem Wohnort variieren.
Du kannst auch die Rechtsschutzversicherungsprämie von der Steuer absetzen. Mehr dazu findest du in unserem Leitfaden.
Kündigung der Rechtsschutzversicherung in Deutschland

Der Versicherer kann den Vertrag kündigen, wenn innerhalb von zwölf Monaten zwei Schadensfälle passieren. Aber, wenn der Tarif okay ist, sollte eine telefonische Rechtsberatung nicht als Schadensfall gezählt werden.
Auch wenn du selten in Rechtsstreitigkeiten verwickelt bist, kann es schnell zu zwei Klagen kommen.
Dein Chef sagt dir zum Beispiel kündig. Du willst dich dagegen wehren. Aber in der Zwischenzeit gibt dein Chef dir ein schlechtes Arbeitszeugnis.
Das deutsche Gericht sieht die Kündigung und die schlechte Arbeitszeugnis als zwei verschiedene Sachen. In diesem Fall hat die Versicherung das Recht, den Vertrag zu kündigen.
Wenn dein Versicherer den Vertrag kündigt, kann es schwierig werden, einen neuen Versicherungsanbieter zu finden.
Wenn du dich bei dem neuen Anbieter anmeldest, musst du Fragen zu deiner bisherigen Versicherung beantworten. Du musst Angaben zur Anzahl der Schadensfälle in den letzten fünf Jahren machen und dazu, wer die vorherige Rechtsschutzversicherung gekündigt hat.
Hinweis: Gib niemals falsche Infos, weil das deinen Versicherungsschutz gefährden kann.
TIPP: Wenn dein Versicherer dir eine Kündigung schickt, solltest du ihn bitten, die Kündigung zurückzuziehen, damit du den Vertrag selbst kündigen kannst.
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Was kannst du machen, wenn deine Rechtsschutzversicherung nicht zahlt?
Wenn deine Versicherung die Zahlung verweigert, weil sie meint, du hättest den Rechtsstreit absichtlich verursacht oder es gäbe keine Chance auf einen Sieg, kannst du gegen diese Entscheidung Einspruch einlegen.
Du kannst gegen die Entscheidung des Versicherers mit einem Schiedsgutachten oder einem Stichentscheid Einspruch einlegen.
Das Ergebnis beider Verfahren ist für den Versicherer verbindlich.
Wenn du Probleme mit deiner Versicherung hast, kannst du dich auch an einen Versicherungsombudsmann wenden.
Der Versicherungsombudsmann checkt den Fall kostenlos und kann die Versicherung dazu bringen, einen Prozess zu finanzieren, wenn der nicht mehr als 10.000 € kostet.
Weitere Themen
- Wie suchst du dir in Deutschland einen Anwalt aus?
- Arbeitsrechtliche Versicherung
- Mietrechtsschutzversicherung
- Vermieter-Rechtsschutzversicherung
- Verkehrsrechtliche Versicherung
- Rechtsversicherung in Anspruch nehmen
- Wie kann man eine Rechtsschutzversicherung in Deutschland kündigen?
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