Hinweis: Dieser Ratgeber wurde ursprünglich auf Englisch verfasst. Es handelt sich hierbei um eine maschinelle Übersetzung. Wir geben unser Bestes, um genaue und korrekte Übersetzungen zu gewährleisten. Trotzdem kann es zu Abweichungen kommen.
Das Wichtigste
- Du kannst die Kosten für Kranken- und Pflegeversicherung von der Steuer absetzen.
- Nur die Krankenkassenbeiträge für die Grundversicherung kann man von der Steuer absetzen.
- Beiträge zur Pflegeversicherung kann man in Deutschland auch von der Steuer absetzen.
- Die Versicherungskosten, die du von der Steuer absetzen kannst, sind auf €1,900 per year (as of 2026) für Angestellte und €2,800 per year (as of 2026) für Selbstständige begrenzt.
- Du kannst medizinische Ausgaben als außergewöhnliche Ausgaben in deiner Steuererklärung geltend machen. Allerdings müssen sie den vom Finanzamt berechneten angemessenen Selbstbehalt überschreiten.
So machst du das
- Wenn möglich, solltest du alle teuren medizinischen Behandlungen in ein und demselben Jahr machen. Das erhöht die Chance, dass du die angemessene Belastungssumme überschreitest.
- Private Krankenkassen schicken Briefe, in denen die steuerlich absetzbaren Kosten zusammengefasst sind. Nutze diese Infos, um die Krankenkassenkosten bei der Steuererklärung anzugeben.
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Inhalt
Sind Krankenkassenbeiträge steuerlich absetzbar?
Ja, sowohl private als auch gesetzliche Krankenkassenbeiträge kann man in Deutschland von der Steuer absetzen (Einkommensteuergesetz, § 10 EStG). Aber nur die Kosten für die Grundversorgung der Krankenversicherung sind steuerlich absetzbar.
Die private Krankenkasse schickt dir einen Brief, in dem die Kosten zusammengefasst sind, die du absetzen kannst. Du musst sie also nicht selbst ausrechnen.
Bei der Steuererklärung gibst du die Kosten für die Krankenversicherung als Vorsorgeaufwendungen an. Andere Versicherungen, die auch als Vorsorgeaufwendungen gelten, sind Haftpflichtversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen usw.
Hey Selbstständige, merkt euch: Eure Krankenversicherungskosten sind keine Betriebsausgaben. Das ist der häufigste Fehler, den Selbstständige bei der Buchhaltung machen.
Was sind die grundlegenden Leistungen der Krankenversicherung?
Das Finanzamt akzeptiert nur private Krankenversicherungsleistungen, die mit denen der gesetzlichen Krankenversicherung vergleichbar sind, als steuerlich absetzbare Ausgaben.
Allerdings bieten private Krankenversicherungen oft Leistungen an, die von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht abgedeckt sind. Deshalb können privat Versicherte nur einen Teil ihrer Beiträge von der Steuer absetzen.
Du kannst etwa 70 bis 80 % deiner privaten Krankenversicherungsprämie von der Steuer absetzen.
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Steuerlich absetzbare Krankenversicherungskosten
Du kannst die folgenden Krankenversicherungskosten von der Steuer absetzen.
- Beiträge für die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (nicht zu verwechseln mit dem Basistarif der privaten Krankenversicherung).
- Obligatorische Pflegeversicherung
- Du kannst auch die Kosten für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung deiner Familienmitglieder absetzen, wenn du sie bezahlst.
Krankenversicherungskosten, die nicht steuerlich absetzbar sind
Alle Leistungen, die nicht als grundlegende Krankenversicherungsleistungen gelten, sind von Steuerabzügen ausgeschlossen. Zum Beispiel:
- Leistungen, die über das Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung hinausgehen
- Einzelzimmer im Krankenhaus,
- alternative Medikamente,
- Chefarzt,
- Krankengeldversicherung usw.
Wie viel kannst du von den Krankenkassenbeiträgen von der Steuer absetzen?
Du kannst alle Kosten für die Grundkrankenversicherung und die Pflegeversicherung von deinen Steuern absetzen.
Das Finanzamt hat eine Obergrenze für die steuerlich absetzbaren Vorsorgekosten festgelegt. Für Angestellte liegt sie bei €1,900 per year (as of 2026) und für Selbstständige bei €2,800 per year (as of 2026).
Das Finanzamt sieht die Kosten für Kranken- und Pflegeversicherung als Vorsorgeaufwendungen an. Die Grenze gilt aber nur für zusätzliche Vorsorgeaufwendungen und nicht für Krankenkassenbeiträge.
Da die Krankenkassenbeiträge meistens über dieser Grenze liegen, kannst du andere Vorsorgekosten wie Haftpflicht-, Berufshaftpflichtversicherung usw. nicht von der Steuer absetzen.
Beispiel:
Sarah ist selbstständig und zahlt 3500 € pro Jahr für ihre gesetzliche Krankenversicherung. Sie hat auch eine Berufsunfähigkeits- und Haftpflichtversicherung. Dafür zahlt sie 2000 € pro Jahr.
Sie kann 3500 € (vollständig) als Vorsorgekosten von der Steuer absetzen. Andere Arten von Vorsorgeversicherungen kann sie aber nicht absetzen, weil die Grenze von 2800 € schon überschritten ist.
Die Tabelle unten zeigt die höchsten steuerlich absetzbaren Kosten für Vorsorgeversicherungen ab 2026.
Wie wirkt sich die Rückerstattung der privaten Krankenversicherungsprämie auf deinen Steuerfreibetrag aus?
Manche privaten Krankenversicherungstarife geben einen Teil der Beiträge zurück, wenn du in einem Jahr keine Rechnungen einreichst.
Die Prämienrückerstattung senkt deine Beiträge zur privaten Krankenversicherung. Du musst sie in deiner Steuererklärung angeben.
Du kannst die Prämienrückerstattungen in der Zeile „Von der privaten Kranken- und/oder Pflegepflichtversicherung erstattete Beiträge” angeben.
Hinweis: Die Prämienrückerstattung musst du in dem Jahr abziehen, in dem du sie bekommen hast.
Beispiel: Angenommen, du hast im Februar 2025 eine Prämienrückerstattung für 2024 bekommen. Diese Rückerstattung musst du von deinen Vorsorgeaufwendungen für das Steuerjahr 2025 abziehen. Dass die Rückerstattung das Vorjahr betrifft, spielt dabei keine Rolle.
Kannst du deine Arztkosten von der Steuer absetzen?
Ja, du kannst medizinische Kosten, die nicht von der Krankenversicherung übernommen werden, in deiner Steuererklärung absetzen. Du gibst diese Kosten als außergewöhnliche Ausgaben in der Steuererklärung an.
Das Finanzamt berücksichtigt die Krankheitskosten aber nur, wenn sie medizinisch notwendig sind und die Zumutbare Belastung überschreiten. Wie viel das Finanzamt als Zumutbare Belastung sieht, hängt von deinem Einkommen, deinem Familienstand und der Anzahl deiner Kinder ab.
Wie berechnet das Finanzamt einen angemessenen Belastungsbetrag?
Die Tabelle unten zeigt, wie viel Prozent des Einkommens als angemessene Belastung gelten. Nur die medizinischen Kosten, die über diese angemessene Belastung hinausgehen, kannst du von der Steuer absetzen.
Die Steuerbehörden berücksichtigen das GdE-Einkommen, um eine angemessene Belastung zu berechnen. Das GdE-Einkommen ist das Bruttoeinkommen abzüglich der einkommensabhängigen Ausgaben, des Altersfreibetrags, des Freibetrags für Land- und Forstwirte und des Freibetrags für Alleinerziehende (Abschnitt 2 Absatz 3 EStG).
Das Finanzamt zieht die angemessene Belastung von deinen Krankheitskosten ab und zieht den Rest von deinen Steuern ab.
TIPP: Wenn du in Zukunft teure medizinische Behandlungen erwartest, versuch, sie im selben Jahr zu machen. So erhöhst du die Chance, die angemessene Belastung zu überschreiten.
Wie machst du Krankenversicherungskosten in deiner Steuererklärung geltend?
Je nachdem, welche Kosten du geltend machen willst, musst du verschiedene Steuerformulare ausfüllen. Die Tabelle unten zeigt, welche Steuerformulare du in verschiedenen Fällen ausfüllen musst.
| Krankenversicherungskosten geltend machen für | Steuerformular |
| Du selbst | Anhang: Vorsorgeaufwand (Anlage Vorsorgeaufwand) |
| Deine Kinder (haben Anspruch auf Kindergeld). | Anhang: Kind (Anlage Kind). Du musst für jedes Kind ein eigenes Formular ausfüllen. |
| Dein Ehepartner und deine Kinder (die KEIN Anspruch auf Kindergeld haben) | Anhang: Vorsorgeaufwand (Anlage Vorsorgeaufwand) |
| Getrennte oder geschiedene Ehepartner. | Anhang: U (Anlage U) |
| Arztkosten geltend machen | Anhang: Außergewöhnliche Ausgaben (Anlage Außergewöhnliche Belastung) |
Wenn du bei der gesetzlichen Krankenversicherung versichert bist, musst du dem Finanzamt keinen Nachweis über deine Versicherungsbeiträge schicken. Dein Arbeitgeber oder die gesetzliche Krankenkasse schickt diesen elektronisch an das Finanzamt.
Wenn du privat versichert bist, musst du deine Steuer-ID deinem Versicherer geben. So kann der Versicherer deine Grundversicherungsbeiträge elektronisch an das Finanzamt schicken.
Du bekommst auf jeden Fall einen Brief von deiner privaten Krankenkasse über die Grundbeiträge, die du von der Steuer absetzen kannst.
Spar Steuern, indem du deine privaten Krankenkassenbeiträge im Voraus bezahlst.
Wenn du die private Krankenkassenprämie im Voraus bezahlst, kannst du bei den Steuern ein paar tausend Euro sparen. So geht’s:
- Du musst die Krankenkassenbeiträge für das laufende Jahr und die nächsten drei Jahre im Voraus bezahlen.
- Du kannst die ganze Zahlung von deinen Steuern absetzen.
- In den nächsten drei Jahren kannst du andere Vorsorgeversicherungsbeiträge von der Steuer absetzen, weil du keine privaten Krankenversicherungsbeiträge zahlst.
Da die Krankenkassenbeiträge meistens höher sind als die Obergrenze für Vorsorgekosten, kannst du andere Vorsorgekosten wie Haftpflicht-, Berufshaftpflichtversicherung usw. nicht von der Steuer absetzen.
Mit dieser Technik kannst du aber andere Vorsorgekosten absetzen.
Wie viel Steuern kannst du mit dieser Methode höchstens sparen?
Die maximale Steuerersparnis hängt von deinem persönlichen Steuersatz und deinem Beschäftigungsstatus ab. Du kannst sie mit dieser Formel berechnen.
Steuerersparnis = x 3 x
HINWEIS: Diese Einsparungen kannst du nur machen, wenn du eine Vorsorgeversicherung wie Berufsunfähigkeits-, Haftpflicht- oder Unfallversicherung hast. Ohne Vorsorgeversicherung gibt’s keine Steuervorteile.
Beispiel:
Angenommen, du bist selbstständig und zahlst 3000 € für eine Berufsunfähigkeits- und Haftpflichtversicherung. Dein persönlicher Steuersatz liegt bei 40 %.
In diesem Fall kannst du in drei Jahren 3360 € oder 1120 € pro Jahr sparen.
Steuerersparnis = 2800 x 3 x 40 % = 3360 € in drei Jahren.
Häufig gestellte Fragen
Die privaten Krankenversicherungen rechnen den steuerlich absetzbaren Betrag nach der „Krankenversicherungsbeitragsanteil-Ermittlungsverordnung (KVBEVO)“
aus. Die KVBEVO ist die „Krankenversicherungsbeitragsanteil-Ermittlungsverordnung“ auf Deutsch.
Als Faustregel gilt, dass die Steuerbehörden etwa 80 % der Krankenkassenbeiträge für steuerliche Zwecke berücksichtigen. Du musst den steuerlich absetzbaren Krankenversicherungsbetrag nicht selbst berechnen. Das übernimmt dein privater Krankenversicherer für dich.
Der Versicherer schickt dir ein Schreiben, in dem die Beiträge aufgeführt sind, die du in deiner Steuererklärung geltend machen kannst. In diesem Schreiben sind auch die Leistungen aufgeführt, die zur Grundversorgung gehören.
In Deutschland kannst du Selbstbehalte der Krankenversicherung nicht steuerlich geltend machen (Urteil des Bundesfinanzhofs).
Außerdem senken Selbstbehalte der Krankenversicherung die Krankenversicherungskosten. Dadurch verringert sich der Betrag, den du in der Steuererklärung geltend machen kannst.
Viele private Krankenversicherungen bieten Boni oder Rückerstattungen an, wenn du das ganze Jahr über keine Versicherungsleistungen in Anspruch nimmst. Auch solche Boni oder Rückerstattungen musst du in deiner Einkommensteuererklärung angeben.
Diese Krankenversicherungsrückerstattungen verringern ebenfalls den steuerlich absetzbaren Betrag.
Ja, die Arbeitgeberbeiträge zu den Krankenkassenbeiträgen sind steuerfrei. Du musst den Arbeitgeberbeitrag zur Krankenversicherung in deiner Steuererklärung angeben.
Weitere Themen
Referenzen
- https://www.allianz.de/gesundheit/private-krankenversicherung/steuern/
- https://www.tk.de/techniker/leistungen-und-mitgliedschaft/informationen-versicherte/beitraege-beitragssaetze/haeufige-fragen-zu-den-tk-beitraegen/steuerentlastung-beitrag-absetzen-2009008
- https://www.privat-patienten.de/beitraege/kann-ich-pkv-beitraege-von-der-steuer-absetzen/
- https://www.transparent-beraten.de/private-krankenversicherung/vorauszahlung/




